Schwangerschaft und HIV

Etwa 20 Kinder infizieren sich in Deutschland im Verlaufe von Schwangerschaft, Geburt
und Stillperiode an HIV.Das Infektionsrisiko eines Kindes beträgt bei einer HIV positiven Frau
während der Schwangerschaft 7%, unter der Entbinung 17% und beim Stillen 15%.

Wird bei einer Schwangeren HIV erkannt, läßt sich die Übertragung des AIDS Virus durch
eine atiretrovirale Therapie, durch Entbindung mittels Kaiserschnitt sowie durch Verzicht auf
Stillen auf 1% Gesamtwahrscheinlichkeit absenken.

Eine HIV Infektion beim Erwachsenen verläuft in verschiedenen Phasen. Dabei kann sich ein voll
ausgebildetes Immun Defizit Syndrom ( HIV ) auch ohne jedes Krankheitssymptom entwickeln.
Die Akutphase der Erkrankung, ca 6 Wochen nach Infektion, macht unspezifische, grippe-
ähnliche Symptome.Jahrelang kann dieser Phase ein symptomfreies Intervall folgen, bevor
schwere Krankheitssymtome auftreten.

Risikokonstellationen für eine HIV Infektion sind ungeschützte Sexualität mit häufig
wechelnden Sexualpartnern. Nähe zur Prostitution und zum Drogenmilieuund der Umgang
mit Blut sind gleichfalls Risikofaktoren.


Bei konkreten Verdachtsmomenten für eine HIV Infektion, sollte ein HIV Test durchgeführt werden.
Dieser Test erfolgt im Ramen der Schwangerschaftsrichtlinien nicht als Untersuchsroutine.
Sollte ein solcher Test von ihrer Seite ohne konkrete Risikosituation gewünscht werden,
müssen die Kosten dafür durch sie in Höhe von 20 Euro getragen werden.
Falls eine benennbare Risikosituation gegeben ist, oder sie auf HIV deutende Krankheitssymptome
( Nachtschweiss, Gewichtsabnahme, hartnäckige Infektionen u. a. ) haben, wird der
Test zu Lasten ihrer Krankasse durchgeführt.


HPV Impfung

Eine Infektion mit humanen Papillomaviren ( HPV )ist die häufigste Ursache für die Enstehung
von Gebärmutterhalskrebs und dessen Vorstufen. In Deutschland erkranken etwa 7.500 Frauen
im Jahr an Gebärmutterhalskrebs.
Papillomviren sind sexuell übertragbare Viren. Von den über 100 Subtypen an
HVP Viren sind nur einzelne in der Lage, Krebsvorstufen ( sogenannte schwere Dysplasien )
zu erzeugen. Gegen diese aggresiven Subtypen existieren in Deutschland die zwei Impftstoffe
Gardasil und Cervarix. Erstmalig in der Medizingeschichte existiert damit die Möglichkeit,
Schwangerschaft und HIV

Etwa 20 Kinder infizieren sich in Deutschland im Verlaufe von Schwangerschaft, Geburt
und Stillperiode an HIV.Das Infektionsrisiko eines Kindes beträgt bei einer HIV positiven Frau
während der Schwangerschaft 7%, unter der Entbinung 17% und beim Stillen 15%.

Wird bei einer Schwangeren HIV erkannt, läßt sich die Übertragung des AIDS Virus durch
eine atiretrovirale Therapie, durch Entbindung mittels Kaiserschnitt sowie durch Verzicht auf
Stillen auf 1% Gesamtwahrscheinlichkeit absenken.

Eine HIV Infektion beim Erwachsenen verläuft in verschiedenen Phasen. Dabei kann sich ein voll
ausgebildetes Immun Defizit Syndrom ( HIV ) auch ohne jedes Krankheitssymptom entwickeln.
Die Akutphase der Erkrankung, ca 6 Wochen nach Infektion, macht unspezifische, grippe-
ähnliche Symptome.Jahrelang kann dieser Phase ein symptomfreies Intervall folgen, bevor
schwere Krankheitssymtome auftreten.

Risikokonstellationen für eine HIV Infektion sind ungeschützte Sexualität mit häufig
wechelnden Sexualpartnern. Nähe zur Prostitution und zum Drogenmilieuund der Umgang
mit Blut sind gleichfalls Risikofaktoren.


Bei konkreten Verdachtsmomenten für eine HIV Infektion, sollte ein HIV Test durchgeführt werden.
Dieser Test erfolgt im Ramen der Schwangerschaftsrichtlinien nicht als Untersuchsroutine.
Sollte ein solcher Test von ihrer Seite ohne konkrete Risikosituation gewünscht werden,
müssen die Kosten dafür durch sie in Höhe von 20 Euro getragen werden.
Falls eine benennbare Risikosituation gegeben ist, oder sie auf HIV deutende Krankheitssymptome
( Nachtschweiss, Gewichtsabnahme, hartnäckige Infektionen u. a. ) haben, wird der
Test zu Lasten ihrer Krankasse durchgeführt.


HPV Impfung

Eine Infektion mit humanen Papillomaviren ( HPV )ist die häufigste Ursache für die Enstehung
von Gebärmutterhalskrebs und dessen Vorstufen. In Deutschland erkranken etwa 7.500 Frauen
im Jahr an Gebärmutterhalskrebs.
Papillomviren sind sexuell übertragbare Viren. Von den über 100 Subtypen an
HVP Viren sind nur einzelne in der Lage, Krebsvorstufen ( sogenannte schwere Dysplasien )
zu erzeugen. Gegen diese aggresiven Subtypen existieren in Deutschland die zwei Impftstoffe
Gardasil und Cervarix. Erstmalig in der Medizingeschichte existiert damit die Möglichkeit,
gegen eine bestimmte Form von Krebserkrankung, ein wirksames Impfprinzip zu etablieren.
Bei beiden Impfstoffen wird Impfschutz durch drei Teilimpfungen erzielt.

Das Nebenwirkungsrisiko von HPV Impfung liegt nach derzeitigem Kenntnisstand in der Größenordnung
anderer Impfungen.Von der Häufigkeit sind im besonderen lokale Schmerzreaktion und Rötung am Impfort
sowie leichtes Fieber zu benennen. Vereinzelt wird über neurologische Nebenwirkungen und Allergien
berichtet.
Ein Zusammenhang zwischen SADS( Sudden Adult Death Syndrome = plötzlicher Todesfall eines Erwachsenen )
und HPV Impfung ist nicht gesichert.
Die Ständige Impfkomission Deutschland ( STIKO ) empfielt die Impfung für alle Mädchen im Alter
von 12 bis 17 Jahren. Die Impfung ist in ideser Zeit Leistung der gesetzlichen und privaten Krankenkassen.
Außerhalb dieses Zeitfensters wird die Impfung nicht von den Krankenkassen getragen.

Bedenken Sie bei ihrer Impfentscheidung, dass möglichen leichten oder seltenen Nebenwirkungen
die Chance der Verhinderung einer in Deutschland jährlich tausendfach auftretenden Geschwulsterkrankung gegenüber
steht.

Der Artikel wurde von mir gelesen und mir wurde die Möglichkeit für Rückfragen eingeräumt.
Eine HPV Ipmpfung wird von mir gewünsch: ja/ nein.

HPV- DNA- Test ( Gebärmuterhalskrebs Risiko Test )

Mit der normalen Abstrichentnahme bei der gynäkologischen Untersuchungen werden nicht
alle Krebsvorstadien sicher entdeckt. Gebärmutterhalskrebs ist das Resultat einer chronischen
Infektion durch sogenannte HPV- Risikoviren. Humane Papiloma Viren ( HPV ) haben eine
hohe Verbreitungsrate und werden duch Sexualität übertragen. Mehrheitlich heilt die
Infektion von HPV Viren spontan aus. Verbleiben jedoch HPV Risikoviren im Epithel des
Gebärmutterhalses über Jahrzente, stellen sie ein deutliches Tumorrisiko dar.

Der HPV Test ab 30. Lebensjahr wird in den USA zur Ergänzung der normalen Krebsvorsorge-
abstriche empfohlen. Frauen mit positivem HPV Test ab diesem Zeitpunkt, sollten mit
Berücksichtigung des Zellabstriches weiteren Diagnostikmaßnahmen unterzogen Werden.
Frauen mit negativem Test ( d. h. es liegt keine Virusinfektion vor ) haben ein extrem
kleines Risiko an Gebärmutterhalskrebs im weiteren Leben zu erkranken, sofern nicht bei
einem Partnerwechsel eine Neuinfektion erfolgt.

Der HPV Test wird nur bei Vorliegen einer histlogischen oder zytologischen Krebsvorstufe
von den Krankenkassen in Deutschland getragen.

   
 

Vortrag - Ist was wir wahrnehmen wirklich wahr?

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